Gran Canaria ist die grösste Insel der Kanaren und enorm vielseitig. An den Partystränden im Süden kommen junge Gäste voll auf Ihre Kosten. Im Norden bietet unterschiedlichste Landschaften das perfekte Terain für schöne Wanderungen – sogar mehrtätige Touren sind möglich. Die Hauptstadt Las Palmas hat eine ganz eigene aber sehr spannende Kultur. Wassersport ist allgegenwärtig – denn nirgens auf der fast kreisrunden Insel ist das Meer weiter als 50 Km. entfernt.

Wer bei Gran Canaria an Badeurlaub denkt, hat eine sehr einseitiges Bild von der Insel im Sinn. Es stimmt: Gran Canaria als Hauptinsel der Kanaren ist nach Mallorca und den Balearen der Deutschen liebstes Urlaubsziel. Die meisten kommen, um 1-2 Wochen Sommer, Sonne, Meer zu tanken, gutes Essen zu geniessen und die atemberaubenden Sonnenuntergänge zu bestaunen. Diese Geniesser mag man in den Ballungsorten in einer der Hotelburgen treffen. Viele Reisende jedoch suchen auf der Insel ganz andere Seiten zu entdecken. Gran Canaria ist ein Traum für Biker und Wanderer. Im Folgenden sollen einige besonders reizvolle Orte vorgestellt werden.

Wandertipps für Gran Canaria

Wandern auf Gran Canariia
Wandern auf Gran Canariia
Das Herz des „Out-Door- Liebhabers“ wird Gran Canaria voll auf seine Kosten kommen. Die milde Wetterlage rund ums Jahr, der klare Himmel mit Sternbildern, die zum Greifen nah scheinen, und die gut ausgebaute Infrastruktur mit vielen Wander- und Trekkingwegen und Herbergen mit freundlichen Gastgebern. Je nach Fitness Kondition kann man aus 1- oder mehrtägigen Routen wählen mit und ohne Führer. Da Gran Canaria ganzjährig besucht ist, gibt es keine Sturmzeiten. Daher sind die nie überlaufen. Willkommen auf diesem Spiel- und Tummelplatz für Auge, Herz und Seele. Hier einige besonders schöne Gegenden:

Roque Nublo – La Culata
Dieser berühmte Teil im Inneren der Insel ist für seine reiche Vegetation bekannt. Der Wanderweg führt durch Kiefernwälder und über Bergplateaus. Unterwegs erwarten den Wanderer atemberaubende Panoramen und klare Wasserfälle. Der Weg ist leicht und hat eine Länge von 4 km
2. Roque Nublo – Pico de las Nieves
Diese Strecke ist schon schwieriger und eher für geübte Wanderer geeignet. Über weite Teile hat man einen sehr schönen Blick bis nach Teneriffa und, je mehr man sich von ihm entfernt, kann man den Roque Nublo, den höchsten Berg Spaniens, in seiner ganzen Pracht bestaunen. Die Strecke ist in ca. 6 Stunden zu bewältigen.
Soria – Chira – Ermita de Santiago
Auf dieser Strecke wird man den Eindruck haben, einen kleinen Kontinent zu durchwandern. Die Vegetation ist vielfältig und die Landschaft sehr wechselhaft. Ländliche Dörfer und eine einsame schroffe Kraterlandschaft bieten unterwegs reizvolle Kontraste. Doch nicht nur dadurch wird die doch immerhin 12 km lange Strecke nicht langweilig. Auch der Schwierigkeitsgrad wird den Wanderer in Atem halten. Immerhin gilt es, über 800 Höhenmeter aufwärts zu erklimmen.

Wandererherbergen

Der Grad zwischen den Bettenburgen und dem Auf-eigene-Faust- Zelten auf einem der Campingplätze ist bisher noch schmal, die Zahl der Nutzer aufsteigend. Der Standard ist mitunter durch die Entlegenheit recht einfach, fliessendes heisses Wasser jedoch weitgehend obligatorisch. Auch wird man allerorts auf Gastgeber treffen, die bemüht sind, aus einfachen Zutaten ein handfestes Mahl zu bereiten. Etwas entlegen im Inselinneren dafür aber mit unverwechselbarem Charme sind zum Beispiel diese Drei. Sie sind die Mühe der Anreise wert:

Poshada Rural
Im nördlicheren Westen der Insel bei Moja gelegen.
Ein Landhotel mit B&B, zweckmäßiger Einrichtung im typisch spanischen Stil. Neben einem kleinen Pool im großzügigen Garten bieten die Gastwirte ein liebevoll zubereitetes Frühstück an. Die 8 Zimmer sind mit eigenen Badezimmern ausgestattet. Das Haus und die Gegend bieten dem Gast alles, um vor oder nach einer Wanderung Kraft zu tanken. Ruhe und Beschaulichkeit sind im Preis inbegriffen.
Los Avellanos
Eine private Unterkunft mit zwei Zimmern. Hier fühlt sich der Gast von Freunden empfangen. Die allseitigen Terrassen, die das Haus umgeben, bieten dennoch ausreichend Privatsphäre. Die Gastgeber kochen auf Wunsch und bieten ein tolles landestypisches Frühstück an.
Parador Cruz
Bei diesem Hotel ist man nicht ganz sicher, was mehr beeindruckt: Die unverwechselbare Gastlichkeit des Hauses oder der bezaubernde Rundum- Panorama- Blick der ursprünglichen Landschaft bei Tejeda. Als eines der höchstgelegenen Häuser der Insel überrascht das Haus mit sehr guter Ausstattung. Weite Terrassen, ein einladender Spa- Bereich, sehr gutes Essen in detailverliebtem Ambiente bieten einen Aufenthalt der Extraklasse.

Landestypische Lunchpakete
Was ist eine Wanderung ohne eine zukünftige Mahlzeit am Ziel oder auch schon als Wegzehrung auf einer Zwischenetappe? Die spanisch- kanarische Küche scheint ideal, um erschöpften, verschwitzten Wanderern alles das zu geben, was für eine gesunde Kräftigung benötigt wird.
Eingesalzener, luftgetrockneter Schinken und ebenso behandelte Dauerwurst geben Energie, gleichen den Salzhaushalt aus und gehören daher in jedes Lunchpaket. Berühmt ist die Insel auch für ihre frischen Oliven. Unzählige Märkte in den kleineren Ortschaften bieten frische Produkte an.

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